URPHOENIX-Trias – eine verborgene Verbindung
Eine gemeinsame Symbolik, aber keine gewöhnliche Trilogie
Eine gemeinsame Symbolik, aber keine gewöhnliche Trilogie
Aus dem Feuer der Vergangenheit wird Asche und daraus eine Wiedergeburt in der Gegenwart. Der Phoenix steht für die Möglichkeit, dass Verlorenes wieder sichtbar wird. Aus der Asche entsteht neues Leben. Aus dem Vergessenen wird Erinnerung. Und aus Wahrheit wächst Erkenntnis.
Am Anfang stand keine Trias. Nur die Intuition eines Suchenden, eine blutende Seele und eine Idee beim Anblick des Sternenhimmels.
Am Ende haben sich die drei Romane wie drei Teile eines größeren Bogens entwickelt, aus dem heraus eine gemeinsame Geschichte des Fragens, Suchens und Erinnerns geboren ist.
Obwohl die drei Romane in unterschiedlichen Zeiten spielen und jeweils eine eigene Handlung erzählen, kehren bestimmte Motive immer wieder:
In Sofiamicus wird die Welt erforscht, gelesen und gedeutet. Es ist ein historischer Roman über globale Weltgeschichte im Frühmittelalter, der auch antike Völker beleuchtet. Sofiamicus zeigt die systematische Löschung und Fälschung globalen Wissens.
In Indoktrination wird untersucht, wer die Deutung von Geschichte und religiösen Lehren kontrolliert und zu welchem Zweck. Und wie sich dies auf eine Gesellschaft auswirkt. Indoktrination zeigt die praktische Anwendung von Dogmen zur Unterdrückung einer ganzen Hochkultur.
In Archonten der Urzeit muss die Vergangenheit entschlüsselt werden. Was wurde vergessen, verändert oder ausgelöscht? Archonten der Urzeit zeigt den Ursprung des Vergessens und den Verlust der Ur-Zivilisation. Eine Spurensuche unserer verlorenen Erinnerung.
Nicht eine fortlaufende Geschichte verbindet diese Bücher, sondern gemeinsame Fragen:
Wie entsteht Wissen, wie wird es bewahrt, wie wird es verfälscht?
Wer besitzt die Macht, festzulegen, was als Wahrheit gelten darf?
Alle drei Romane sind eigenständige Werke verschiedener sich überschneidender Genres und bilden deshalb auch keine klassische Trilogie. Es liegt mir am Herzen, meinen Lesern etwas Außergewöhnliches zu bieten, das zum Nachdenken anregt, und meine Bücher auf eine Weise anzubieten, die auch die richtigen Leser anspricht, ohne jemanden zu enttäuschen. Gerne stelle ich die Romane chronologisch vor, um die Entscheidung zu erleichtern, was am besten zu dir passt und was dich erwartet.
Jeder Roman besitzt eine eigene Handlung, spielt in verschiedenen Epochen und hat seinen eigenen erzählerischen Schwerpunkt. Und doch führt jeder ein Stück weiter. Von der Suche nach Wissen über die Frage nach der Macht über Wissen bis hin zur Erinnerung an eine Vergangenheit, die viel älter und komplexer ist, als sie uns gelehrt wird.
Die Verknüpfung zwischen den drei Werken entstand erst im Laufe der Jahre – aus wiederkehrenden Erfahrungen, Fragen, Motiven und Themen, die sich während des Schreibens und Recherchierens immer deutlicher herauskristallisierten und viel von dem widerspiegeln, was ich selbst erlebt habe.
Die Farben der drei Bücher bilden eine visuelle Dramaturgie:
SOFIAMICUS: Erkenntnis
INDOKTRINATION: Macht
ARCHONTEN DER URZEIT: Erinnerung
Blau öffnet den Blick nach außen, in die Suche nach Wahrheit.
Rot symbolisiert den Konflikt des Menschen mit Macht und Herrschaft – eine Blutspur der Menschheitsgeschichte.
Grün führt zurück zur Erde, zu den Ursprüngen und zum Gedächtnis der Menschheit.
Entstanden 2013–2020 ✦ Veröffentlicht 2024
Blau steht für den geistigen Raum, für Himmel und Sterne, für Wissen und Erkenntnis.
Sofiamicus führt in die Welt des neunten Jahrhunderts und bis zum Anfang der geschriebenen Geschichte. Alte Schriften, Sternbilder, Überlieferungen und vergessene Lehren werden zu Spuren einer Vergangenheit, deren Bedeutung entschlüsselt werden muss.
Die entscheidenden Fragen des Romans:
Was wurde überliefert? Was wurde verändert? Was liegt zwischen den Zeilen der überlieferten Geschichten verborgen? Warum haben Krone und Religion die Schriften des gnostischen Urchristentums verbannt und verbrannt? Wie wirkt sich die Vereinigung spiritueller und weltlicher Macht in anderen Kulturen aus?
Die Wahrheit ist verschüttet. Warum werden wir belogen? Was können wir wissen?
Für wen ist Sofiamicus?
Die Suchenden: „Ich will verstehen.“
Sofiamicus ist vor allem für Leser faszinierend, die sich sehr für Weltgeschichte, verborgenes Wissen und religiöse Zusammenhänge interessieren. Dieses Buch richtet sich an Leser, die nicht nur einer Handlung folgen möchten, sondern sich gerne mit historischen Fragen, alten Überlieferungen und unterschiedlichen Deutungen auseinandersetzen. Die Erzählerstimme und Dialoge treten dabei teilweise aus der eigentlichen Fiktion heraus. Dadurch besitzt Sofiamicus stellenweise einen dokumentarischen und essayistischen Charakter, was für reine Thriller-Leser irritierend wirkt, wie ich anhand von Feedbacks erfahren habe.
Entstanden 2017–2023 ✦ Veröffentlicht 2023
Rot verändert die Atmosphäre. Es ist die Farbe von Macht, Konflikt, Gewalt, Leidenschaft und Herrschaft. Das Blut unserer Seele.
In Indoktrination verschiebt sich die zentrale Frage:
Nicht mehr nur: Was ist wahr? Sondern: Wer bestimmt, was als Wahrheit gilt?
Religion, Politik, Bildung und Herrschaft greifen ineinander. Menschen werden nicht nur durch Waffen beherrscht. Auch Sprache, Lehre, Angst, Gehorsam und vorgegebene Denkweisen sind Instrumente der Macht. Damit wird aus der Suche nach Erkenntnis eine Auseinandersetzung mit den Kräften, die Erkenntnis begrenzen und uns in die Irre leiten.
Die vorgegebene und gelehrte Wahrheit wird zum Machtinstrument, um uns zu beherrschen.
Für wen ist Indoktrination?
Der Hinterfragende: „Ich will wissen, wer mein Denken beeinflusst.“
Liebhaber von historischen Politthrillern, Verschwörungsromanen und von Mythologie und alternativer Geschichtsschreibung schätzen dieses Buch. Diejenigen, die reine Spannung erwarten und sich gerne überraschen lassen und ausgefallene Romane lieben, finden hier ein unvorhersehbares Leseabenteuer, dessen Handlung bis zur letzten Seite überrascht.
Entstanden 2024–2026 ✦ Veröffentlicht 2026
Mit Archonten der Urzeit führt die Reise weit in die Vergangenheit bis an die Schwelle der frühen Menschheitsgeschichte, zurück an unseren Ursprung – in unser Inneres.
Die Farbe Grün verweist auf Erde, Natur, Leben und Erneuerung. Gleichzeitig steht sie im Kontrast zu Feuer, Zerstörung und dem Weltenbrand, der die Geschichte des Romans überschattet.
Hier geht es um unsere Existenz, den Grund unseres Daseins:
Was bleibt von einer Zivilisation, wenn ihre Erinnerung ausgelöscht wird?
Alte Zeichen, Monumente, Sternbilder, Überlieferungen und das Wissen der Urahnen sind Spuren einer Vergangenheit, die beinahe verloren gegangen ist. Doch unsere Vorfahren haben Dinge gewusst, die erst die „moderne“ Wissenschaft herausgefunden hat: Sie kannten den Kreislauf der Sterne und der Erde und die Geometrie der kosmischen Zahlen und haben dies weltweit in Stein verewigt.
Die Erinnerung an unseren Ursprung wird zum Schauplatz des Kampfes um die Deutung von Wissen.
Für wen ist Archonten der Urzeit?
Der Entdecker: „Ich will herausfinden, was vor unserer bekannten Geschichte lag.“
Mystery-Thriller: Leser, die Thriller erwarten, bekommen hier einen. Mythologische Tiefe ist vorhanden, ohne den Sog zu stören. Wissen wird ausschließlich über Erfahrung und Emotion vermittelt. Alle, die bereit sind, sich auf eine Reise zum Ursprung unserer Zeit und tief in unser Inneres einzulassen.
Einer Lesergruppe kann ich guten Gewissens alle drei Romane empfehlen:
Der unabhängige Erkenntnissucher: „Ich will selbst nachdenken und mich mit verschiedenen Blickwinkeln auseinandersetzen.“
Die Grundfarben meiner Buchcover haben sich von allein entwickelt. Sofiamicus musste blau sein, Indoktrination rot, und an diesem Punkt war mir bewusst: Der dritte Roman muss grün werden – meine Lieblingsfarbe in früher Kindheit, meine Medizin im Leben: Wald und Natur.
Die Verbindung zwischen den drei Romanen geht über die literarische Natur hinaus. Ein Teil der gemeinsamen Fragestellung steht in Zusammenhang mit meinem eigenen Lebensweg.
Meine Kindheit und Jugend waren von schmerzlichen Erfahrungen mit religiösem Dogmatismus, Indoktrination, Machtstrukturen und dem Anspruch auf eine vermeintlich alleinige Wahrheit geprägt. Die Auswirkungen setzen sich auf die bitterste Weise bis in die Gegenwart fort, ohne dass ich sie beeinflussen kann, obwohl ich sie vollständig durchschaut habe.
Diese prägenden Erlebnisse und Erfahrungen habe ich nicht als autobiografische Geschichten in die Romane übernommen, sondern sie haben mein Schaffen beeinflusst und viele Fragen hinterlassen. Fragen nach Freiheit. Nach Wahrheit. Nach der Macht über Gedanken. Nach der Wirkung von Dogmen. Und nach dem, was geschieht, wenn Menschen ihre eigene Wahrnehmung, damit ihren Willen, einer vorgegebenen Wirklichkeit unterordnen. Man kann Psychologie studieren, weil man es will, oder sie selbst erleben, ohne es zu wollen.
Vom persönlichen Erleben zur verborgenen Geschichte
Mein Lebensweg führte von persönlicher Erfahrung zur historischen Recherche und zu Erkenntnissen, die ich auf das Dasein aller Menschen übertrage oder, besser ausgedrückt, es versuche.
Aus der Frage „Was wird uns als Wahrheit vermittelt?“ wurde die nächste: „Wer hat diese Wahrheit überliefert?“ Und daraus: „Was wurde vergessen, verändert oder ausgelöscht?“
Diese Fragen bilden den geistigen Hintergrund von URPHOENIX.
Meine Romane sind keine wissenschaftlichen Geschichtsbücher. Das Gesamtwerk ist die literarische Verarbeitung persönlicher Erfahrung, in der historische Überlieferungen, Mythologie, Archäologie und die Suche nach Erkenntnis miteinander in Beziehung treten. Durch das Einbeziehen meines realen Erlebens erweist sich mein Werk als ein erschütterndes autobiografisches Dokument. Schreiben ist für mich kein Zweck, sondern ein Mittel, um jahrzehntelange schwere psychische Gewalt zu verarbeiten, und eine „Intensivstation“, um zu überleben.
Sofiamicus sucht nach Wissen und Erkenntnis.
Indoktrination findet die zerstörerische Macht in unserer Gesellschaft.
Archonten der Urzeit fragt nach der Erinnerung und dem persönlichen „Wer bin Ich“.
Im Rückblick ist eine Verbindung der drei Werke entstanden, die sich erst durch den Schreibprozess offenbart hat. Diese Verbindung musste erst erlebt, gesucht und dann geschrieben werden.